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Gluͤck machen. Inzwiſchen will ich Sie, wenn's Ihnen recht iſt, begleiten, mich hinter Sie ſtellen und Ihnen einblaſen.“
Cherubim findet es überflüſſig, ſich von ſeinem Hof⸗ meiſter in Geſellſchaft begleiten zu laſſen; er ſetzt voraus, Monfreville halte Wort und gehe nicht von ſeiner Seite. Dieſer kam zur bezeichneten Stunde, um ſeinen jungen Freund abzuholen.
Monfreville war hoͤchſt geſchmackvoll gekleidet; ſeine ſchlanke, wohlgeformte Taille umſchloß ein ſehr paſſender Frack, den er mit aͤußerſter Eleganz trug. Beim Anblick ſeiner jugendlichen Geſtalt, ſeiner braunen Haare und ſeines noch reizenden Angeſichtes hielt man den beinahe vierzigjaͤhrigen Mann kaum fuͤr einen Dreißiger.
Cherubim, der nach der neueſten Mode gekleidet war, hatte in ſeinem Weſen noch etwas von jener Schwer⸗ faͤlligkeit, die man auf dem Lande beibehaͤlt; da er uͤbri⸗ gens einen ſehr guten Wuchs und ein huͤbſches Geſicht hatte, ſo glich ſein linkiſches Benehmen oft der naiven Koketterie eines Schuͤlers.
Man ſtieg in den Wagen, und Monieeville ſagte zu ſeinem jungen Freunde:
„Ich fuͤhre Sie in der großen Welt ein. Um eine Ihnen ſchaͤdliche Schuͤchternheit abzulegen, muͤſſen Sie nie vergeſſen, daß Sie aus eben ſo gutem Hauſe ſind, wie alle Anweſenden, und daß Ihr Reichthum und Stand Sie unabhaͤngig macht. Wenn man dieſe Ueber⸗ zeugung haben kann, tritt man in der Welt ſehr ſicher auf; manche Leute uͤbertreiben es ſogar. Hinſichtlich der Ihnen zugetheilten Vorzuge, die nicht Jedem gewaͤhrt


