Teil eines Werkes 
4. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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„Es iſt ein Mann hier!“ ſchreit der Baron mit wuͤthender Stimme, indem er den Handſchuh aufhebt und ihn ſeiner Frau darbietet. „Dieſer Handſchuh iſt nicht der Ihrige, Madame! Ha! Sie wiſſen nichts mehr zu ſagen!... Sie ſind verwirrt!... Wo iſt aber derjenige, wegen deſ⸗ ſen Sie ſo geheimnißvoll zu Ihrer Schweſter gehen?. er mag ſich verbergen, wie er will, ich werde ihn doch finden.“ Und er rennt im Zimmer umher, taſtet mit ſeinem

Sctocke unter und auf den Moͤbeln, und an dem Tafelwerk,

indem er mit Heftigkeit die Fenſtervorhaͤnge herab reißt. Er naͤhert ſich dem Bett; ich halte es nicht fuͤr ange⸗ meſſen, zu warten, bis er mich wie einen Verbrecher niedergekauert findet; ich ſelbſt ſtreife die Vorhaͤnge aus⸗ einander, die mich ſeinen Blicken entzogen, und auf ihn zugehend, ſage ich mit ruhigem Tone:

„Suchen Sie nicht weiter, Herr Baron; wenn Madame mich nicht darum gebeten haͤtte, wuͤrde ich Ihren Blicken nicht ausgewichen ſein, denn ich habe nichts gethan, das mich dieſelben fuͤrchten ließe.“

Als mein Vater mich ſah, blieb er wie vom Don⸗ ner geruͤhrt ſtehen; nach Verlauf eines Augenblicks aber rief er noch viel aufgebräͤchter aus:„Mein Argwohn war gegruͤndet!... er iſt es, den ſie liebt... er. den ſie uͤberall aufſuchte!... den ſie heimlich ſi ſeht;

. Elender! und Du wagſt es, meinen Blick zu er. tragen, 4

Der Baron hat ſeinen Stock gegen mich aufgeho⸗

ben; ich bleibe regungslos, weder zur Flucht noch zur