100
ſie ſind, und man muß ſich wohl hüten, ſie davon abzuhalten. Laſſen wir aber dieſe Menſchen da, wir können uns von liebenswürdigern Dingen unterhal⸗ ten.— Ahl ich geſtehe Ihnen, daß dieſer Auftritt mir weh gethan hat!— In der That, Sie zittern, Sie ſind ſehr aufgeregt.— Dies iſt kein Grund, mich ſo um den Leib zu faſſen.— Ich möchte Sie beruhigen, zufrieden ſtellen.— Wahrhaftig! und um mich zufrieden zu ſtellen, halten Sie mich ſo: das iſt eine ſehr ſchlechte Manier... und wenn man uns ſähe...— Wer ſoll uns denn ſehen? Es iſt finſter, die Straßenlampen ſind nur der Form wegen da!— Hören Sie auf, geben Sie mir den Arm, oder ich werde böſe.— Wie grauſam Sie ſind! Sie ver⸗ wehren mir Alles!— Es ſcheint nicht... und dieſer Spaziergang, zu dieſer Stunde... ich geſtehe jedoch, daß ich ſchon lange eine Unterredung ohne Zeugen mit Ihnen zu haben wünſchte, um Ihnen Alles zu ſagen, was ich denke, um Sie zu hören, mir den Hof machen zu laſſen; denn, ſehen Sie, ich bin offen, ich war ſicher, daß Sie mir ihn machen wür⸗ der; ich ſcheine Ihnen ſehr eingebildet, weil ich die⸗ ſes behaupte; allein man hat mir zum Voraus ge⸗ ſagt, daß Sie allen Frauen, die ein wenig erträglich ſind, den Hof machten.— Ahl man hatte dies ge⸗ ſagt! und wer denn?— Was liegt daran? kurz, ich wußte es.— Ich bin wie Figaro, Madame, ich bin beſſer, als mein Ruf. Da Sie alſo Ihrer Sache gewiß waren, ſo nehmen Sie es nicht übel auf, wenn ich Ihnen ſage, daß ich Sie anbete, daß mein
—


