Teil eines Werkes 
2. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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Erſtes Kapitel.

Eine Partie Bouillotte.

. Warum iſt uns denn nicht in jedem Alter ein ruhiges Daſein, eine friedliche Lage genug, um glück⸗ lich zu ſein? Woher jener Durſt nach Liebe, die Sucht nach Ehre und Veränderung?.*. Wäre das Leben zu einförmig, zu kalt, wenn die Leidenſchaften nicht in die Quere kämen? Ach! wenn Jeder ruhig an der Stelle bliebe, die das Verhängniß ihm vorgezeichnet hat, ſo würde Keiner ſich über ſeinen Stand zu er⸗ heben ſuchen; die Männer wären ihren Frauen treu; die Frauen liebten nur ihre Männer; man würde friedlich das Erbtheil ſeiner Väter bebauen, und da, wenn, wie die Gebern behaupten, einen Acker be⸗ ſtellen, einen Baum pflanzen und ein Kind zeugen die drei der Menſchheit zuträglichſten Verrichtungen des Menſchen ſind, dieſes Schäferleben uns Zeit genug übrig ließe, dieſe drei Dinge zu thun, ſo würden wir

alle ins Paradies kommen.

In dieſem Augenblick aber, wo mich der Unſtern mit Julien quält und beunruhigt, wäre ich nicht ſehr im Stande, einen Baum zu pflanzen, oder einen Acker zu beſtellen, ſelbſt dann, wenn ich einen hätte; und