Teil eines Werkes 
1. Th. (1843) Ni jamais, ni toujours
Entstehung
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29 Bett legen wollte, ſchlug ich den Weg nach einem der Boulevard⸗Theater ein.

Man gab dieſen Abend ein Stück von mir. Ich höre gern im Schauſpielſaale über mich ur⸗ theilen; einige Autoren haben dieſen Muth nicht und miſchen ſich nie unter das Publikum, wäh⸗ rend man ihr Werk darſtellt. Es iſt ſicher, daß man ſich dabei ausſetzt, ſehr ſchlechte Compli⸗ mente an ſich richten zu hören; man muß jedoch All dieſes anhören, als wenn es uns nichts an⸗ ginge. Arbeitet nicht für das Theater und laſſet eure Werke nicht drucken, wenn ihr weder Kriti⸗ ken, noch Pfeifen, noch Journalartikel ertragen könnt! Wenn ihr aber im Gegentheil Alles in ſeinem wahren Werthe würdiget, wenn ihr der Erſte ſeid, der über einen boshaften, doch gut ausgearbeiteten Artikel lacht, wenn ihr die Fuß⸗ tritte des Eſels und die Ungerechtigkeiten des Fuchſes verſpottet: machet es wie ich, gehet euern Weg fort, haltet euch hierin an die immer gerechte Maſſe, an die ſtets unparteiiſche Zeit und an eure Neider ſelbſt, die euch dienen, in⸗ dem ſie euch zu ſchaden glauben.

Ich nehme meinen Platz im Hintergrund einer offenen Baignoire; auf dem Vorderſitze ſind zwei Damen. Ich halte mich ganz ruhig hinten in der Loge und ſpreche nichts. Ich treibe den Stoicismus nicht ſo weit, wie Piron, daß ich ſelbſt meine Stücke bekrittle und auspfeife; ich