Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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gen, die am meiſten uͤber ihre hohe, unwank⸗ bare Tugend wachen, in andern kritiſchen Ver⸗ haͤltniſſen dem Augenblick und tauſend andern Zufaͤlligkeiten, welche nur die Ungluͤcklichen, Ir⸗ regeleiteten ſelbſt beurtheilen koͤnnen, vielleicht am ſchnellſten unterliegen, und daß man daher am beſten thut, wenn man Gott dankt, der uns vor der Gefahr bewahrt, wenn man im Uebrigen verzeiht, ſich huͤtet zu verdammen und im Allgemeinen lieber die Gefahr und Alles, was zu derſelben fuͤhren kann, flieht, als ſich blind hineinſtuͤrzt, feſt auf ſeine Staͤrke und ſeine feſten Grundſaͤtze bauend. Je ſchoͤner fuͤr uns die Tugend glaͤnzte, deſto nachſichtiger wur⸗ den wir und endlich kamen wir uͤberein, daß wir, ſobald ich wieder hergeſtellt ſein wuͤrde, nach der armen Marie ſehen wollten, die nun vielleicht ganz vergeſſen und aller Huͤlfe beraubt war.

So bald ich wieder ſo weit geſund war, daß die Tanteohne Gefahr zu mir heraufkommen zu koͤnnen glaubte, dankte ich ihr verbindlich fuͤr alle die Guͤte und Gefaͤlligkeit, die man waͤhrend meiner Krankheit fuͤr mich gehabt hatte,