Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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hatte, herzlich gelacht und den ſehnlichen Wunſch geaͤußert, daß Ottilie bald wieder geſund wer⸗ den moͤchte, da ſie dieſe Scene einmal vom Anfang an ſehen koͤnnte. Da hatte Pauline Otto'n gerufen und ihm den Wunſch der jun⸗ gen Graͤfin mitgetheilt; aber da hatte Otto die Stirn gerunzelt und ſich in die Lippen gebiſſen, entſetzlich boͤſe und aͤrgerlich ausgeſehen und ſich entfernt, ohne nur ein einziges Wort zu ſagen, woruͤber Malwina ebenfalls wieder un⸗ beſchreiblich gelacht hatte!

Mit Emiliens uͤbrigen Erzaͤhlungen uͤber die

uͤbrigen Verwandten und Feſtlichkeiten verſcho⸗ ne ich Dich, liebe gute Großmutter. Inzwi⸗ ſchen verlebten wir, ich und Melida, einige Wochen hindurch ein ſonderbares, ja, faſt gluͤck⸗ liches Leben. Doch ruhte eine gewiſſe Wehmuth daruͤber; allein wir kuͤmmerten uns nicht um die ganze uͤbrige Welt, ſondern lachten und ſcherzten uͤber ihre Thorheiten, waͤhrend wir uͤber unſere eignen ernſt und reuig ſprachen. Bei ſolchen Gelegenheiten kamen wir uͤberein, daß wir, wenn wir von uns ſelbſt abhingen,

nach dem ſchoͤnen, lachenden Spanien reiſen