Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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im Brautſtuhle ſteif wie ein Bock, ohne ein Zei⸗ chen von Leben, blaß wie eine Leiche und ſo albern wie ein Sevelin, wenn er am albernſten ſpielt, dageſtanden. Emilie konnte nicht be⸗ greifen, was in Otto vorging und als Me⸗ lida ſie gefragt hatte, ob Pauline Otto's Be⸗ nehmen eben ſo wenig, als Malwinas Maulen begriffen haͤtte, hatte Emilie geantwortet:das weiß ich nicht, denn Pauline ſpricht nie mit mir uͤber Otto und hat ſich ein fuͤr allemal alle Bemerkungen uͤber ihn verbeten.

Tante Aline war ganz entzuͤckt geweſen und war, wie man behauptete, von Folker ſelbſt, wiewohl mit der groͤßten Heimlichkeit, coiffirt worden. Der Onkel hatte die ſchoͤnſte Hochzeitsrede von der Welt gehalten, Emilie hatte jedoch kein Wort mehr davon gewußt. Alle Anweſenden waren unſaͤglich geputzt und geſchmuͤckt geweſen, aber Pauline hatte die ſchoͤnſte Kleidung auf der ganzen Hochzeit ge⸗ habt, außer einem Shawl, den die Braut von ihrer Schwiegermutter erhalten hatte, der ſechs Ellen lang geweſen war und auf dem ſich der ganze Olymp gewebt befunden hatte. Uebrigens