Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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gem Laͤcheln.That er das? Nun, ich will nicht laͤugnen, daß ich mich daruͤber freue! Das Gegentheil wuͤrde mich zwar nicht gewundert, noch weniger geſchmerzt haben, denn es haͤtte im beſſern Einklange zu der Kaͤlte geſtanden, die er mir ſtets bewieſen hat; aber dieß habe ich ihm laͤngſt verziehen und jetzt bin ich bei⸗ nahe faͤhig, ihm dafuͤr zu danken, denn ich ſpre⸗ che, wie Du ſo eben ſagteſt:lieber einen ſtil⸗ len, verborgnen, von Niemandem geahnten und von Niemandem geſehenen Platz in einem Her⸗ zen haben, als eine offne Huldigung empfangen, die oft aus etwas ganz Anderem, als aus Liebe, Achtung oder Zuneigung entſpringt. Seitdem war zwiſchen uns nie wieder die Rede von Melida's Schickſalen; aber deſto oͤfter ſprachen wir von mir, denn ich bekenne offen, daß ich Melida's Staͤrke nicht beſaß, die ſtets ſich ſelbſt vergaß und nur fuͤr Andere lebte. Noch lag die Erinnerung an die letzte Vergan⸗ genheit im Vordergrunde meiner Seele und wir durchwachten manche halbe Nacht im Geſpraͤche

uͤber das, was auf ewig voruͤber war. Ich lebte

ganz geſchieden von der uͤbrigen Welt.