Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
Entstehung
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Schilling mehr, aber zu allem Gluͤck einen— Caramel.

„Hoͤre!“— ſprach ich zu einem Jungen, der im Hauſe ſtand.—„Hier haſt Du einen Caramel, aber geh und gieb dieſen Brief dem Bedienten, der dort an der Thuͤre ſteht!“—

Sobald ich durch die offne Thuͤre ſah, daß der Junge dem Bedienten der Tante den Brief uͤbergeben hatte, ging ich hinaus, bevor er den Jungen noch fragen konnte, wer ihm den Brief gegeben habe. Indem ich dem Bedien⸗ ten zurief:„Komm ſchnell! Es iſt ſchon ſpaͤt, wir muſſen machen, daß wir nach Hauſe kom⸗ men!“— eilte ich fort.

Nun war ich zwar den Brief los und hat⸗ te die Gewißheit, daß er in Otto's, Haͤnde kommen wuͤrde. Aber ich, ich litt noch immer

an dem unendlichen Schmerz, der an dieſem

Vormittage in meine Seele gedrungen war. Ich hatte eine unbeſchreibliche Furcht auf meinem Ruͤckwege— ihm zu begegnen, deſſen Namen ich nun ſo wenig als moͤglich nennen will. Ich lief mehr, als ich ging, und als wir nach Hauſe kamen, eilte ich ſogleich in mein Zimmer, warf