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„Nein, Marie, alles Andere, aber das kann ich nicht!“— war meine erſte Antwort. Aber in demſelben Augenblicke dachte ich da⸗ ran, wie grauſam, wie unmenſchlich es waͤre, ihr die einzige Stuͤtze, den einzigen Troſt, den ſie in der Welt hatte, zu rauben und dem lieb⸗ lichen Kinde einen Blick, eine Liebkoſung von ——— Gott, ich vermochte dieſen Gedanken nicht auszudenken!
Marie weinte laut uͤber meine harte Ant⸗ wort.
„Marie,“— ſagte ich—„ſchreib lieber ſelbſt an ihn! Ich will— ich will verſuchen — ich will Dir verſprechen, ihm den Brief in die Haͤnde zu bringen, jedoch ſo, daß er meinen Antheil daran durchaus nicht merkt. Aber verſprich mir dagegen, Marie, gegen Niemanden, auch gegen ihn— Du weißt wohl, wen— nicht davon zu ſprechen, daß ich hier geweſen bin! Hoͤrſt Du, liebe Marie?“—
Erfreut antwortete ſie mir, daß nie ein Wort „von des Fraͤuleins Guͤte“ uͤber ihre dippen kommen ſollte, dankte mir mit Thraͤnen und


