219 Alinen's Naͤhtiſche lagen, hinweg und legte an deren Stelle eine ungeheuer große Dute von ſtarkem Schreibepapier. Als nun die Tante dieß bemerkte und fragte, was es bedeuten ſollte, erhielt ſie von ihrer einzigen Freundin die Ant⸗ wort:
„Parbleu, wie kannſt Du ſo gemein, ſo an⸗ tidiluvianiſch ſein und Naͤhtereien auf Deinem Tiſche liegen haben, da Du ſelbſt Augen⸗ und. Ohrenzeugin davon geweſen biſt, welches vor⸗ treffliche Mittel es zur Entwickelung ſchoͤner Ideen iſt, wenn man als Wirthin mit ſolch' einer Duͤte ſpielt!“—
Dieß war naͤmlich eine Anſpielung auf die bekannte Gewohnheit der Frau von Stael, be⸗ ſtaͤndig mit einem cornet de papier zu ſpie⸗ len und zu manoͤvriren, welches, wie man be⸗ hauptete, Mr. Rocca expreß zu dieſem Zweck verfertigte.
Mit einem Worte nun:— Haͤtte nicht Frau von Stael ſehr bald fuͤr gut befunden, auf neue Abentheuer auszuziehen, ſo waͤre ich ſehr bange daruͤber geweſen, daß ſie das Band,


