Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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uns die fluͤchtigen. Stunden, welche uns die hol⸗ de Freia zuweilen vergoͤnnte, tauſendfach den Zwang, der ein neuer Sporn fuͤr unſere heiße, lebendige Liebe war. Zuweilen glaubte ich wohl, daß es der Gipfel des Gluͤcks ſein muͤſſe, wenn ich Abends in der Stille und Einſamkeit meines Stuͤbchens mein Herz und meine Gedanken vor Otto ſchriftlich ergießen koͤnnte; da er aber ſelbſt dieſen Ausweg, ſich mitzutheilen, nie benutzte, ſondern dieß blos durch Zeichen und Blicke that, ſo war nie die Rede davon. Im Uebrigen hatte ich mir meine laͤndlichen und, wie Emilie

zu ſagen beliebte, rohen Manieren voͤllig⸗

abgewoͤhnt und abgefeilt und mich in unſern groͤßeren und kleineren Zirkeln recht heimiſch gemacht.

Nun bleibt mir nur noch uͤbrig, einige Worte uͤber Edward H** zu ſagen, damit ich Dir, liebe Großmutter, von Allem treue Re⸗ chenſchaft gebe; aber ich habe dieß bis zuletzt gelaſſen, weil es waͤhrend dieſer Zeit der einzi⸗ ge dunkle Punkt an meinem hellen Himmel war. Er war ſtill und meiſtentheils zuruͤckhaltend, dabei aber ſanft und freundlich. Wenn ſich die