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habe ich in jeder Minute Deiner langen, oͤden, ewigen Abweſenheit gedacht. Ich kann, ich wer⸗ de niemals einen andern Mann lieben, als Dich, aber Dich liebe ich grenzenlos und fuͤr die Ewigkeit.— Warum fragſt Du mich ſo?— O, mein Otto, mißtraue mir nicht ſo kraͤnkend! Denke, wie verletzend fuͤr Dich, wenn ich Dir ſolche Fragen vorlegte, obwohl mir das Gerede der Leute wohl Veranlaſſung dazu geben koͤnn⸗ te! Nein, ich vertraue Dir, denn ich weiß, wie ich ſelbſt liebe!“—
Er ſeufzte tief und ſtieß meine liebkoſenden Haͤnde heftig von ſich.
Liebſt Du mich auch wirklich ſo ſehr?“— fragte er.—„Wuͤrdeſt Du mich nicht einem Andern, einem Reicheren, Schoͤneren, Beſſeren aufopfern?“—
„Ach Otto!— Wo iſt wohl ein ſolcher? — Fuͤr mich nirgends in der Welt!“—
„Aber, wenn ich arm, ohne Namen, zu der niedern Volksklaſſe gehoͤrig, von Deines Glei⸗ chen verachtet waͤre, was wuͤrdeſt Du dann thun?“—
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