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wegen ungehoͤrigen Benehmens von Dir gehoͤrt hatte!— Und dieß noch dazu in einem ſo per⸗ ſiflirenden Tone!— Uebrigens den Fall ange⸗ nommen, die Tante hatte Recht,(was ich da⸗ mals jedoch ſtark bezweifelte) welche alberne Figur mußte ich dann vor den im Gaſthofe anweſenden Fremden geſpielt haben?— Ich ſchaͤmte mich vor ihnen, vor der Tante, vor Annetten, welche dieſen Verweis mit angehoͤrt hatte, und vor mir ſelbſt, und von dieſem Au⸗ genblicke an begann dieſe Reihe von unange⸗ nehmen und— wie es ſchien— gewoͤhnlichen, fuͤr mich aber niederſchlagenden Zurechtweiſun⸗ gen der Tante, von zunehmender Verlegenheit und fortwaͤhrender Unzufriedenheit mit mir ſelbſt. Ich war den ganzen uͤbrigen Theil des Tages hindurch nicht im Stande die Tante anzuſehen, obwohl ſie mir in ſchoͤnen Worten
eine lange Rede hielt, bis wir nach Sæx ka⸗
men, wo wir das erſte Nachtlager bei Graf Wer halten wollten. Die Zurechtweiſungen der Tante gingen nie gerade auf einen Gegen⸗
ſtand— denn in dieſem Falle wuͤrden ſie we⸗
niger Beſchaͤmung, als vielmehr Dank erregt


