Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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Du indeſſen vornehmen wollteſt und ſuchteſt mich zu uͤberzeugen, daß was ich mir fruͤ⸗ her nie denken konnte ein Jahr keineswegs eine Ewigkeit, ſondern nur ein ſehr kleiner Theil unſers langen Lebens ſei.

Dieß verfehlte ſeine Wirkung nicht. Ich uͤberzeugte mich, daß Du recht hatteſt. Ich trocknete meine Thraͤnen und rief Dir, mir ſelbſt und allen lebloſen und lebendigen Zeugen meiner theuern Kindheit zu:Ein Jahr iſt kei⸗ ne Ewigkeit; ich komme bald wieder! Aber, mein Gott, was gedachte ich im Laufe dieſes Jahres nicht Alles zu erreichen! Und ich er⸗ reichte es auch!

An die Abreiſe will ich Dich nicht erinnern. Die Thraͤnen, die ich dabei vergoß, und den Kopfſchmerz, den ich von dieſen und von der dicken Luft in Tante Alinens verſchloſſenen Wagen bekam, vergeſſe ich nimmer. Ich, die ich vorher geglaubt hatte, das bloße Reiſen ſchon ſei die erſte Stufe zum Himmel, ich be⸗ fand mich gleich im Anfange der Reiſe ſo uͤbel, daß ich das ganze Unternehmen bereute. Aber dieſe kleine Unannehmlichkeit ging bald voruͤber,