Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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antworten koͤnnen, mochte man auch noch ſo gut franzoͤſiſch parliren koͤnnen. Es liegt ſo etwas Niederſchlagendes in ſolchen unbeſcheide⸗ nen Fragen. Sollte ichNein antworten, obgleich ich wußte, daß ich franzoͤſiſch ſprach, oder ſollte ichJa ſagen und dadurch ein glaͤnzendes Zeichen von Eigenliebe geben? Da durchflog mich der Gedanke, daß man, wenn man zu wiſſen wuͤnſcht, ob Jemand dieß oder das verſteht, denſelben nicht fragen darf:ver⸗ ſtehſt Du dieß? Denn in dieſem Falle be⸗ deutet Ja oder Rein oft das Gegentheil. Je mehr man verſteht, deſto geneigter iſt man, Nein zu ſagen und ſo umgekehrt.

Das Ende dieſes Verhoͤrs war, daß Tante

Aline ihr Wohlgefallen an mir aͤußerte; doch

behauptete ſie, daß ich nothwendig in die Welt, in die Geſellſchaft muͤſſe, um mir die Nine Tournuͤre anzueignen, welche mir noch fehlte u. ſ. w. Du gabſt ihr zwar nicht recht, aber Du widerſprachſt ihr auch nicht, liebe Großmutter, und ich laſſe Dir hierin, wie immer, volle Gerechtigkeit widerfahren. Dein Verdienſt um mich, Deine Erziehungsmethode, waͤre nicht