Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
Entstehung
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mir ſo troſtlos und huͤlflos vor und doch trotz der Thraͤnen, die glaͤnzend und in langen Streifen an meiner ſeidnen Schuͤrze herabliefen, konnte ich der Lachluſt nicht widerſtehen, die ich in dieſem Augenblicke fuͤr den hoͤchſten Grad meiner Suͤnde und meines Mißgeſchicks hielt. Als die Tante dreißig Hoffmann'ſche Tropfen auf einem Stuͤck Zucker genommen hatte, ward ſie wieder zum Menſchen. Aber, wie Du noch wiſſen wirſt, konnte ſie weder in unſerm, noch in ihrem Zimmer Kaffee trinken oder ſich anklei⸗ den, weil dasterrible Scheuern ſo viel Feuch⸗ tigkeit verbreitete. Ich hatte naͤmlich in meiner Verzweiflung durch eine Magd einen ganzen Zuber Waſſer hereinbringen und damit die Milch aufwaſchen laſſen, ſo daß der ganze Fußboden naß war. Die Toilette und das ganze Gepaͤck der Tante mußte weggebracht werden! Das vergeſſe ich nie. Annette, uͤber und uͤber be⸗ packt, ging voraus; dann kam die Tante im peignoir, ohne Locken und Putz noch gefaͤhr⸗ licher anzuſehen, als am Abend vorher; darauf kamſt Du, meine gute Großmutter, die Du mir kein boͤſes Wort wegen dieſes Vorfalls ſagteſt; J. 2

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