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hoffnungsvollen Phantaſie durcheinander. Zuͤr⸗ ne nicht, liebe Großmutter! Erinnere Dich, daß ich der Zuruͤckhaltung nun enthoben bin; geh in Deine eigne Jugend zuruͤck oder frage jedes lebhafte ſechzehnjaͤhrige Maͤdchen, und wenn ein ſolches behauptet, daß ihr nicht junge ſchoͤne Ritter, Prinzen, Grafen, Soldaten, Studenten — je nach ihrer Erziehung oder Umgebung— im Kopfe umherſpucken, ſo luͤgt es. Berufe Dich auf mich, die ich ſo unſchuldig und un⸗ erfahren war, wie nur Jemand ſein kann.— Aus ſolchen Traͤumereien und Einbildungen er⸗ wachte ich, als Du ausriefeſt:„Ach, meine Niege, die Graͤfin X**, ich ſehe es an der hellblauen Livree!“— 4 In dieſem Augenblicke verſchwanden alle meine Traͤume von Rittern, Prinzen und Hel⸗ den. Ich ſah nun blos Tante Alinen vor mir, die ich von Dir, liebe Großmutter, we⸗ gen ihrer Schoͤnheit, Milde, ihrer Talente, ih⸗ res Geiſtes, ihres guten feinen Geſchmacks und ihrer Liebenswuͤrdigkeit hatte ruͤhmen hoͤren. Mit einem Sprunge war ich aus dem Garten auf der Treppe, um dieſes Wunderwerk in Frau⸗


