234 Anmerkungen.
Die Weiſſa gung.
Die Deutſchen haben allein das, daß die Pferde ihnen weiſſagen, und Goͤtterausſpruͤche kund thun. In gewiſſen Waͤldern und Hainen werden auf oͤffent⸗ liche Koſten weiſe Pferde unterhalten, die nie einen Sterblichen tragen, noch gemeine Laſten ziehn. Sie werden nur vor den heiligen Wagen geſpannt, dann begleiten ſie die Druiden und die Koͤnige oder die Erſten der Republik, und dieſe haben auf ihr Wiehern und Schnauben Acht. An keine Vorbedeutung glaubt man mehr; das thut nicht nur das Volk, ſondern auch der Regent und der Druide. Denn ſich halten ſie blos fuͤr Diener der Goͤtter; ſie aber fuͤr Mitwiſſer ihrer Rathſchluͤſſe. Tazitus.
Der Denkſtein.
„Stortebekers“ Eines im vorigen Jahr⸗ hunderte beruͤchtigten Seeraͤubers auf der Oſtſee. „weihten“ Dutrch einen Feldſtein mit dieſer Auf⸗
ſchrift:— Im Jahr 1778 den 9. des Herbſtmonates.
Die Graͤfin Holk, die Cramerin, und die von Winthem; Graf Holk, Cramer Vater und Sohn, und Klopſtock waͤhlten die Eichen dieſer Inſel mit eben dem Vergnuͤgen, als haͤtten ſie ſie gepflanzt, und
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