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Sechzehnter Geſang. 15
XVI. G. V. 163— 176. Daß ich ſterben muß! hinſtuͤrzen muß, und verwe⸗ ſen! Hoͤre, vernimm, bewahys des ſcheidenden Wort, du Geliebter, Wie ein Krieger, den Schild: Ach, daß ich ſterbe, vergehe! Klag' ich die Goͤtter nicht an. Wir Armen ſind zu geringe Zu der Unſterblichkeit! Eile nun hin, und ſchoͤpfe der Quelle Ganzen Strudel mir aus, damit ich noch einmal mich labe, Oder, wird es mir Tod, gleich ſterbe! Der Freund gebietet, Und ſie bringen ihm dar die volle Schale des To⸗ des. 4 leicher ward er, und ſchwindelt' und zittert', und— ſtarb. Die getrennte Seele ſchlummerte fliehenden Schlaf von der letzten Erſchuͤtterung. Ach ſie ſchwung ſich empor! Schon ſtroͤmte des lauten Erſtaunens Donnerruf! ſchon floß der freudigen ſuͤßen Ver⸗ wundrung Silberſtimme. Ihr Goͤtter, unſterbliche Goͤtter! iſts moͤglich? Goͤtter der Sonn' und des Mondes, iſts moͤglich? ich lebe? der todt war,


