Teil eines Werkes 
4. Bd. (1825)
Entstehung
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Sechzehnter Geſang. 13

XVI. G. V. 135 148. Hinter mir ſich verbreiten. Er mußte folgen; und bald ſtand Er in der Seelen dichteſtem Drang', und wurde gerichtet!

Ach hier find' ich gewiß, hier find' ich Ret⸗

tung! Denn Goͤtter

Seh' ich hier; und ihr ſeyd gerecht, ihr ewigen Goͤtter!

Menſchen ſind das nicht! ſind Haſſer, Verfolger der Unſchuld,

Blinde! verkennen, wer redlicher iſt, wer beſſer, als ſie iſt!

Rief ein abgeſchiedener Geiſt, und wurde belohnet.

Gelimar lag auf dem Sterbelager, ein feu⸗

riger Juͤngling,

Recht in der vollen Morgenroͤthe des Lebens. Sein Freund ſtand

Neben ihm, reicht' ihm Kuͤhle des Quells in bren⸗ nendem Durſte.

Gelimar ſprach: Auf ewig! was waͤhneſt du an⸗ ders: auf ewig

Iſt es, daß wir uns trennen! So ſind die Looſe gefallen

Jenes Baums, und der Blume dort, des ſterben⸗ den Juͤnglings

Hier, den du liebeſt, und deins, und aller, die Sterblichkeit athmen!