Zehnter Geſang. 289
X. G. V. 971— 984. Der vor ihnen dieß weite Gefild der Menſchlichkeit aufthat, Die erniedrigen ſich, des blurigen Aberglaubens, Oder des Wahnes, der dich verleugnet, Sklaven zu
* werden! Ihre Bruͤder zu peinigen! oder, durchs maͤchtige Beiſpiel, Sie in Muüfen zu fuͤhren, wo deine Quellen nicht. . rinnen, Wo die beweinenswerthen kein Troſt der beſſeren Welt labt! Dieſe Zeiten der Nacht, ſo oft ſie uͤber den Erd⸗ kreis Kommen, verkuͤrze du ſie, daß nicht auch deine Ge⸗ liebten, Mit dem Saͤnder verleitet, ſich jener Krone berau⸗ ben, Die du ihnen mit Blur erwirbſt, mit dieſem Tode!
Zahllos, Herr, ſey die Schaar der Ueberwinder,
wie Tropfen
Auf dem fruͤhen Gefilde, wie Sterne der leuchten⸗ den Schoͤpfung;
Wenn du ſie, nach vollbrachtem Gericht, zu der
1 Herrlichkeit einfuͤhrſt!
O du, der uns geliebt, mit einer Liebe geliebt
. hat,
Klopſt. Meſſias II. B. T lte Aufl.


