Teil eines Werkes 
2. Bd. (1825)
Entstehung
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Zehnter Geſang. 287

X. G. V. 943 956. Auferweckt, mit Zittern und Furcht die Seligkeit ſuchen, Die kein Auge je ſah, kein Ohr je hoͤrte, die niemals. Eines noch Sterblichen Herz empfand! Nichts 3 ſcheide ſie, Gottmenſch, Nichts von deinet Liebe! Von Staub' iſt der Leib, in dem ſie, Die du verſoͤhnſt, die heilige Seele, der Ewigkeit Erbin Tragen. Es kruͤmme die Laſt des druͤckenden irdi⸗ ſchen Leibes Nicht zu der Erde ſie nieder, nicht ſie, die du, Goͤttlicher, liebeſt! Sie, mit denen der Vater der Weſen nicht ins Ge⸗ richt geht! Die der Geiſt des Vaters und Sohns zum Tempel ſich heiligt! Heiß, voll Thraͤnen, voll Arbeit, und werth der großen Belohnung, Werth, wie es ſeyn kann, was Sterbliche thun, die Schwachen! die Suͤnder! Sey der daurende Kampf der himmelerringenden Seele! Seligkeit uͤberſtroͤmt mich, und Wonne mein inner⸗ ſtes Weſen! Denk' ich an jene Gnaden, die auf die Siegenden warten: