Teil eines Werkes 
[2. Theil] (1851)
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machte dieſe Geſpräche höchſt anziehend, und doch wirk⸗ ten ſie ſtets verſöhnend, weil man auf dem Boden der Menſchlichkeit und eines gegenſeitigen guten Willens immer wieder herzlich ſich begegnete. In Paris blieb man drei Tage, um den Eindruck der wunderbarſten Stadt der alten Welt in die neue mitzunehmen und in Andacht die Straßen, Plätze und Vorſtädte zu beſuchen, welche das Gethſemane und Golgatha unſerer Tage ſind. Dann trug das Dampfboot Alle nach Havre herunter. Das Paketboot lag zum Abſegeln bereit, Arthur und ſeine Mutter fuhren noch mit an Bord, um die letzte halbe Stunde mit ihren Freunden zuzubringen. Dort im kleinen Boot, während Sabine ängſtlich ihre Kinder behütete und die Dame herzlich mit Wlaska plauderte, ſetzte ſich Arthur mit Valentin auf eine Ruderbank und ſagte: Hören Sie mich nun, Valentin. Sie haben mein Leben gerettet, ich ſchenke Ihnen dafür Ihr Lebensglück. Verwandte von uns ſind vor weni⸗ gen Jahren nach Amerika gegangen und haben nahe bei St. Louis ſich angeſiedelt. Meine Mutter war um Ihretwillen ſelbſt bei Hecker, als dieſer vor einem Mo⸗ nat in Straßburg verweilte; er verſicherte ihr, daß jene Männer, die er ſelbſt gut kennt, in einer Gegend leben, die in wenigen Tagen ein Paradies ſein wird. Empfangen Sie dieſe Brieftaſche, ſie enthält die Zah⸗ lungsbeſcheinigung eines Grundſtücks, das meine Ver⸗ wandten im vorigen Jahre in meinem Auftrag für einen Freund gekauft hatten, der aber vor der Abreiſe ſtarb.