Teil eines Werkes 
[2. Theil] (1851)
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Betrag des Ganzen auf mehrere hundert Gulden ſich belief. Und ſo hielt er es auf einmal durch den wun⸗ derbarſten Glückszufall in ſeiner Hand, was er ſo lange, ſo qualvoll erſehnt hatte: eine gültige Ehe, rechtmäßige Kinder, ein hübſches Stück Ackerland und vielleicht gar ein Häuschen für Frau und Kinder! Das Alles, Alles war ſein, der Schmerz war zu Ende, das bittre Räthſel ſeines Lebens gelöst und mit naſſem Auge und dank⸗ erfülltem Herzen blickte er zum ſtillen Sternenhimmelempor.

In dieſem Augenblicke vernahm er zu ſeinen Füßen ein leiſes Geräuſch, erſchreckt bog er ſich nieder und traute kaum ſeinen Sinnen. War es das zitternde Mondlicht, was ſein Auge blendete? war es das von ſeinen Brüchen im Labſal des Thaues ſich wieder auf⸗ richtende Korn, was in ſein Ohr kniſterte? Nein der Todte zu ſeinen Füßen erhub langſam und unter⸗ brochen ſeinen Arm und legte die Hand wieder auf ſeine Bruſtwunde, welche in Folge der Erſchütterung von friſchem Blute ſich röthete. Zugleich ſcholl aus der Kehle jenes ſchwere röchelnde Athemholen, das für den Vorboten des nahen Todes gilt, und mit einem hefti⸗ gen, durch den ganzen Leib gehenden Zuck warf er ſich aus der Rückenlage mehr auf die rechte Seite. Er lebte noch: aber das Krampfige ſeiner Bewegungen und der jetzt wahrhaft grimmig ſich verzerrende Aus⸗ druck ſeines Antlitzes bewies, welchen Schmerz ihm der noch übrige Lebensfunke verurſache. Sein Anblick war furchtbar. Valentin überzeugte ſich nochmals beim