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Einſamkeit gelaſſen, und die beiden Zigeuner eilten in einer entgegengeſetzten Richtung fort.
Der Bauer fuhr ſchnell durch die engen und winkli⸗ gen Straßen der Stadt; ein oder zweimal ſchien die Polizei geneigt, ihn aufzuhalten; da er aber eine ſorgloſe Miene machte und während des Fahrens heitere Lieder ſang und pfiff, hielten ſie es für unnöthig, ihn hierin zu unterbrechen. Endlich jedoch befahl ihm ein Polizei⸗Offtzier, der mit der Aufſuchung mehrerer Verſchwörer, welche bis jetzt der Entdeckung entgangen waren, beſchäftigt war, in befehlshaberiſchem Tone, ſeinen Karren anzuhal⸗ ten. Er gehorchte augenblicklich, worauf jener das Ge⸗ ſicht des im Karren Liegenden entblößte, wodurch rothe, buſchige Haare und ein langer, unordentlicher Bart zum Vorſchein kamen, welche künſtlich am Kopfe des verwun⸗ deten Mannes befeſtigt waren.
Die Unbefangenheit und Freimüthigkeit des Bauern ſchienen den Offizier zu überzeugen, daß hier kein Grund zu Verdacht vorhanden ſey, und er befahl ihm wieder weiter zu fahren, ein Befehl, welcher ſehr ſchnell befolgt wurde, bis er endlich, ohne daß ihm ein weiteres Hin⸗ derniß zuſtieß, die Caravane ſicher erreichte.
Er wurde herzlich von ſeinen Freunden bewillkommt, welche fröhlich an Kannen von ihrem beliebten Quaß und Vodka ſaßen; und nachdem er ſorgfältig für die Bequemlichkeit ſeiner Ladung geſorgt hatte, welche er in ſeinem Wagen zudeckte, begab er ſich zu ſeinen Kame⸗ raden und blieb bei ihnen bis ſie ſich wegſchlichen, um in ihren Karren zu ruhen, worauf ſich der junge Bauer gleichfalls unter die Decke ſeines Wagens legte.
Den nächſten Morgen waren ſie ſehr frühe aufge⸗ ſtanden, es ſtund jedoch längere Zeit an, bis ſie in Be⸗ reitſchaft waren, ihre Reiſe gegen Süden zu beginnen. Der verwundete Mann war im Stande, aufrecht zwi⸗ ſchen den Waaren, mit denen der Wagen nun beladen war, zu fitzen; der Eigenthümer ging neben her; und als ſie durch die Stadtthore fuhren, hatte er einen Scherz


