beſſeren Boden gewonnen hatten, ſo waren ſie den Fuß⸗ gängern weit vorgekommen, welche, als ſie die ſchnelle Annäherung ihrer Verfolger ſahen, ihren Gefährten laut zuriefen, ſie ſollen zu ihrer Unterſtützung umkehren. Letztere hingegen, ſtatt zu ihrer Unterſtützung herbeizu⸗ eilen, verdoppelten ihre Geſchwindigkeit, um ſelbſt zu entwiſchen und nahmen keine Rückſicht auf das laute Geſchrei ihrer eingeholten Gefährten. Als dieſe ſahen, daß kein Entkommen möglich war, ſielen ſie den Pferden ihrer Verfolger in die Zuͤgel, wurden aber von ſolchen Peitſchenhieben von den beiden Reitern empfangen, daß ſie nicht nur die Zügel fahren laſſen mußten, ſondern auch außer Stand waren, weiter fortzukommen. Nachdem die beiden Freunde ſich dieſer Gegner ent⸗ ledigt hatten, verfolgten ſie die berittenen Räuber, wel⸗ che die Frau gewaltſam fortführten, deren anhaltendes Geſchrei um Hülfe den Weg anzeigte, welchen ſte ein⸗ geſchlagen hatten..
Die Scene fing an anziehend zu werden. Vor ihnen lag ein ausgelichteter Wald und es entſtand nun ein gegenſeitiges Beſtreben, einander an Geſchwindigkeit zu übertreffen. Die edlen Thiere thaten ihr Aeußerſtes vorwärts zu kommen, und ſchienen die Gefühle, von denen ihre Neiter belebt waren, zu theilen.
Die Räuber drehten ſich bei der Ankunft ihrer Ver⸗ folger in ihren Sätteln und erhoben ihre Piſtolen gegen ihre Verfolger; dieſe wagten nicht, ihre Waffen zu ge⸗ brauchen, aus Furcht, die Frau zu verwunden. Der Reiter, welcher allein ritt, feuerte ſeine Piſtole auf t
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Thaddeus ab, aber durch die Schnelligkeit, mit welcher er ritt, zielte er unſicher und die Kugel ging weit neben dem Ziele vorbei, und ehe er Zeit hatte, eine zweite zu gebrauchen, ſchlug ihm der junge Ppole mit einer ſolchen Kraft das Ende ſeiner Peitſche t uͤber den Kopf. daß er die Kraft nicht mehr hatte, ſich * im Sattel zu halten und beſinnungslos zur Erde fiel. In demſelben Augenblicke ſetzte ſein Gefährte Ivan,


