Teil eines Werkes 
3. Bd. (1825) Theaterschriften
Entstehung
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der Roms erwaͤhltes Ruͤſtzeug uns erhielt, ergriff den ſtolzen, ſtillverborgnen Feind, gab ihn in unſre Hand⸗ Ihr ſeid zur ſchoͤnſten, zur folgereichſten Stunde hier gelandet!

4 9. Lanfranc.

Ehrwuͤrd'ger Herr, ſprecht deutlicher!

Erzb. Robert. Ihr wißt,

daß Eduard, der fromme Brittenkoͤnig, an dieſem Hof als Juͤngling Schutz gefunden ¹²) daß er Gehorſam, ſtrenge Gottesfurcht, und unſre mildern Sitten liebgewonnen, und, als ihn Gottes Gnade auf den Thron der Vaͤter dann erhoben, den Normanen der irren Heerde Leitung uͤbertragen; daß Godwin bald mit frechem Uebermuth die Fahne der Empoͤrung aufgeſteckt, und, mit dem Schwerte in der droh'nden Fauſt, dem Koͤnige Vertraͤge vorgeſchrieben; daß er mit arger Liſt zwar Sohn und Neffen zu ſeiner Treue Unterpfand gegeben; doch, trotzend auf die ungebeugte Macht, mit unerſaͤttlich, ruchlos wilder Gier die Prieſterſchaft verfolgt, aus ihren Kloͤſtern der Moͤnche Schaar verjagt

Lanfranc. Der heil'ge Vater