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die uns erſt heut des Herzogs Canzler, Aimar, zuruͤck erwarten laͤßt, daß mir vergoͤnnt, Euch bei dem Herzog einzufuͤhren; denn es duͤnkt mir heilſam fuͤr die Shriſtenheit vorher mit Euch—
Lanfranc.
Auch haͤtt' ich ohnedieß mich dem Regenten nicht genaht, bevor vereinigt wir der Kirche Heil berathen.
Erzb. Robert.
Seit Jahren ſchon wuͤnſcht' ich den Mann zu ſeh'n, den ſtolz das ſchoͤne Mailand ſeinen Sohn,
das heil'ge Rom der Diener treuſten nennt;
und lange ſchon hab' ich nach ſichern Briefen
ihn hier erwartet—
Lanfranc.
Dreißig Tage hielt mich ein Orkan im Haven.
Erzb. Robert.
Dieſen Sturm— verehrt mit mir den maͤcht'gen Herrn der Wellen! hat eine hoͤhere Gewalt empoͤrt.
Lanfranc. Ihr ſprecht in Raͤthſeln—
Erzb. Robert.
4 Die ich loͤſen werde! Wißt, dieſer Sturm, der Euer theures Leben,


