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weißes Lämmchen, die Kinder Tauben und Blumen. Adelheid gab allen ſchweigend die Hand. Otto ſprach wenige, aber ans Herz dringende Worte, und for⸗ derte am Schluſſe die ganze Verſammlung im Nah⸗ men des Brautvaters zum frohen Mahle und Tan⸗
ze bis in die ſpäte Nacht auf, wozu auch ſogleich
Anſtalt getroffen wurde. Schon erklangen Geigen und Pfeifen luſtig un⸗ ter den bluhenden Linden; ſchon hatte Otto und Adelheid, wiewohl vergeblich, den Verſuch gemacht, ſich vor dem lauten Getümmel in der Gartenlaube freundliche Stille zu flüchten; ſchon wurden die Lam⸗ pen des Tanzplatzes angezündet; als ein fremder, ziemlich dürftig gekleideter Livreebedienter mit un⸗ verſtändlichem Geſchrey und Fluchen einen Trupp der ländlichen Gäſte um ſich verſammelte. Auch ei⸗ nige der Vornehmern ſtreckten ihre Hälſe über den lachenden, lärmenden Kreis; aber alles, was man aus dem gebrochenen Deutſch des mit Händen und Füßen geſticulirenden Volksredners zuſammenſetzen konnte, beſtand darin, daß hinter dem Tannenbüſch⸗ chen ein verwünſchtes Hinterrad morſch entzwey ge⸗ brochen ſey, und ſein guter alter Herr nun heute
nicht weiter könne.— „Ey was Rad! was weiter reiſen fagte der alte Oberforſtmeiſter, um zu zeigen, daß er auch noch ſeine Worke zu ſetzen wiſſe, und klopfte, ſich ſelbſt applaudirend, mit den Fingern auf das ſtro⸗
tzende Jagd⸗Kuppel—„Hente mü ſſen alle Rä⸗


