25 des Himmels, der zum Wiederaufſchweben nur die Fittige fehlten.
Erſt nach einer langen Pauſe ertoͤnte die ge⸗ woͤhnliche, den Kuͤnſtler groͤßtentheils beſchaͤmen⸗ de Beyfallsbezeigung. Arthur dankte der Saͤnge⸗ rinn mit zaͤrtlicher Heftigkeit, und— abermahls haͤtte man ein fallendes Blatt hoͤren koͤnnen!
Die Geſellſchaft ſchien ganz aus ihrer vori⸗ gen Lanne geriſſen, und um 2 uffindung einer neuen verlegen. Fanchon bemerkte dieß, und bat mit weicher Stimme um Verzeihung, daß ſie ger⸗ rade dieß Lied erwaͤhlt habe. Es falle ihr, ſagte ſie, die Augen niederſchlagend, alle Mahl von ſelbſt ein, wenn ſie ins Morgen⸗ oder Abendroth ſehe. Hierauf gab ſie die Guitarre dem Bedienten zu⸗ ruͤck, und entfernte ſich, ohne daß jemand, felbſt nicht der gedankenvoll uͤber ihren Seſſel gebeugte Arthur, ſie zuruͤckhielt.
Nach und nach wurde es duͤſterer, und die Erleuchtung begann. Nun fing eine minder ernſt⸗ hafte Stimmung, bald wieder laute Freude, un⸗ ter der Verſammlung zu herrſchen an. Mir aber wollte es nicht gelingen, Fanchons Geſang zu vergeſſen, und die folgenden Muſteſtuͤcke fanden an mir einen untheilnehmenden Hoͤrer.
Ich dachte mir— wahrlich, ich wußte keinen Grund davon anzugeben!— Fanchon ſelbſt als die Dichterinn jenes Liedes, und maß ihr, der
Unterhalt. Biblioth. 12. B. B


