Zu der Blume ſtillen Zaͤhren Kehrſt, nach duͤſtrer Racht, Du aus ſernen Sphaͤren,
Troſt und Wonne zu gewaͤhren, In des Morgens Pracht.
Schied'ſt du ewig, ſuͤßer Friede, Sel'ger Unſchuld Gluͤck?
Kehrſt, was Reue biete,
Selbſt im Tranm, im ſanften Liede, Nimmer mir zuruͤck?
Aus der Hoffnung goldnen Raͤumen Winkt ein Freund, der Tod!
Wie, nach ſchweren Traͤumen, Roſig hinter Bluͤthenbaͤumen Winkt das Morgenroth!)
9- Sin Handkuß.
Der Eindruck, den dieſer Geſang auf ale
Zuhoͤrer machte, war ſehr auffallend, und viel⸗ leicht um ſo tiefer, weil Inhalt und Melodie von den vorher geſungenen Arien nicht wenig abſta⸗
chen, und die Saͤngerinn dabey von dem innigſten
Gefuͤhl, von der lebhafteſten Ruͤhrung ergriffen
ward. Mir eil hir ſie jetzt als eine Harfnerinn
des
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