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„Deſſen Scenen mir unvergeßlich bleiben werden“, bemerkte Anna.„Es ruft einen erſchütternden Ein⸗ druck hervor, einen König, der noch heute von Macht und Herrlichkeit umgeben war, ſchon morgen gezwun⸗ gen von ſeinem Thron herabſteigen zu ſehen.“
„Und doch liegt es in der Natur der Hinfälligkeit der menſchlichen Dinge“, erwiderte nachdenkend der Ve⸗ teran.„Mitten unter den Stürmen des Kriegs, die mich hier umbrauſten, habe ich recht oft an den armen Guſtav gedacht. Nun, Gott gebe ſeinem un⸗ ruhigen Geiſt den Frieden, denn wollen wir wahr ſein, ſo müſſen wir bekennen, daß er durch ſeinen Eigenſinn und durch ſeine phantaſtiſche Handlungsweiſe ſelbſt ſeinen Sturz herbeigeführt hat.“
„Aber die edle, hochherzige Königin“, warf Anna ein.
„Gott tröſte ſie in ihrem Unglück“, ſagte der Ve⸗ teran.„Indeſſen“, fuhr er ernſt fort,„wo ſo viel Seelengröße vorhanden iſt, da findet der Geiſt auch bald wieder die Kraft, in ruhiger Ergebung das Un⸗ vermeidliche mit Würde zu tragen. Friederike Wil⸗ helmine iſt ein Muſter weiblicher Tugend, ſie war es nicht blos auf dem Throne, ſie wird es unter allen Umſtänden bleiben.“
„Wie hochherzig hat ſie ſich noch im letzten Augen⸗


