Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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Blättern verdächtigt und ſogar den Plan entworfen hatte, ihn zur Zeit, als er noch minderjährig war, auf einer Reiſe nach Upſala bei einem künſtlich hervorge⸗ rufenen Aufſtand erſchießen zu laſſen.

Dies Alles mochte ſich jetzt wieder in dem Gedächt⸗ niß Guſtav's IV. auffriſchen, denn ſich zu Toll wen⸗ dend, ſagte er:

„SIch habe nur ein Bedenken dabei und dies beſteht darin, daß mein Oheim dieſen Mann unter ſeine Pro⸗ tection genommen hat.“

Der General, welcher, wie geſagt, gleich dem Herzog von Södermanland, ſeine eigenen geheimen Intereſſen verfolgte, indem er ſich des Gauklers bediente, ant⸗ wortete auf dieſe Bemerkung:

„Diesmal können Eure Majeſtät ſich jedes Verdachts entſchlagen. Bedenken Höchſtdieſelben, welche Empfeh⸗ lungen dieſer Winburg mitbringt. Hat er nicht in Ihre eigenen Hände ein Schreiben von dem frömmſten aller Männer, von Jung Stillng, dem von Gott Be⸗ gnadigten, niedergelegt?“

„Das iſt wahr“, entgegnete Guſtav.„Und nun, was meinen Sie, das wir thun ſollen?“

„Ich erwarte von der Hellſeherin Alles, und unter dem geheimnißvollen Einfluß des frommen Mannes, der ihr zur Seite ſteht, dürfte ſie vorausſichtlich im

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