gemacht haben wird und welchen ich Ihrer Gnade noch⸗ mals auf das dringendſte zu empfehlen wage.“
„Major Jönſon? Ach, jetzt erinnere ich mich! Treten Sie näher, junger Mann, es iſt mir bereits viel Gutes über Sie geſagt worden.“
Unſer Bekannter trat vor und verbeugte ſich ehrer⸗
bietig, aber ungezwungen vor dem König. Dieſer ließ ſeinen Blick prüfend über ihn gleiten und ſchien ihn vom Kopf bis zum Fuß aufmerkſam zu muſtern.
„Sie wollen in meine Dienſte treten?“ fragte er endlich mit befriedigter Miene.
„Er bittet um die Ehre, in die Garde eingeſtellt zu werden“, bemerkte Armfelt.
„Sind noch Stellen vacant?“ fragte Guſtav Adolf, ſich zu Toll wendend.
„Bei den Leibgrenadieren iſt noch eine Unterlieute⸗ nantsſtelle offen“, antwortete dieſer.
„Sie erbitten viel, junger Mann“, fuhr der König weiter fort.„Wiſſen Sie auch, was für Eigenſchaften man beſitzen muß, wenn man einer ſolchen Ehre theil⸗ haftig werden ſoll?“
„Majeſtät“, antwortete Olof unerſchrocken,„wenn ein treues, für meinen Monarchen warm ſchlagendes Herz genügt, ſo glaube ich für mich ſelbſt Garantie leiſten zu können.“


