Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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ter, nach militäriſcher Weiſe zugeſtutzter Schnurrbart zierte, keine unſchönen Züge zeigte, ſo offenbarte ſich darin doch eher etwas Abſtoßendes wie Gewinnendes, denn ein finſterer Trotz trat auf ſeiner Stirn hervor und aus ſeinen Augen leuchtete eine gewiſſe Wildheit, welche auf ein rohes, den Leidenſchaften verfallenes Gemüth ſchließen ließ.

In dem Augenblick, wo der Fremde mit allen Zei⸗ chen einer übellaunigen Ungeduld die kleine Gaſtſtube durchſchritt, trat der Eigenthümer des Hauſes, welcher zugleich das Amt eines Poſthalters bekleidete, mit der Mütze in der Hand in das Zimmer und verneigte ſich in einer Weiſe vor ſeinem Gaſt, die halb linkiſch, halb demüthig ausſah.

„Zum Teufel, Herr“, ſchrie dieſer, vor dem Ein⸗ tretenden ſtehen bleibend, mit zorniger Stimme,„wie lange dauert es, bis dieſer faulenzende Skjut*) zur Stelle iſt? Glaubt Ihr etwa, daß ich Luſt habe, Eurer Nachläſſigkeit zu Gefallen hier in dieſem Neſt die Nacht zuzubringen, während man in Stockholm Champagner trinkt und ſich die Zeit im Theater und auf Bällen vertreibt?“

**) Da es in Schweden keine regelmäßigen Poſten wie bei uns gibt, ſo vertreten dieſelben Lohnbauern, welche zur Stellung von Pferden verpflichtet ſind und Skjuts heißen. Der Verfaſſer.