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ich mir vielleicht darüber Auskunft erbitten, wo er zu finden iſt?“
„Das wird ſchwer halten“, fiel hier Olof mit kal⸗ tem Hohne ein.„Geſtern Abend verließ er unſer Haus und in dieſem Augenblick iſt er wahrſcheinlich ſchon meilenweit entfernt.“
Holm biß ſich auf die Lippen.„Nun“, ſagte er ſpöttiſch,„es fehlte ihm hier ja nicht an treuen und zärtlichen Freunden.“
„Das iſt allerdings wahr“, entgegnete der junge Fine;„wir halten auf Ehre und ſind keine feigen Verräther.“
„Herr!“ ſchrie der Lieutenant und faßte an den Griff ſeines Degens.
„Still, Olof“, fiel der Major ein, und ſich zu Holm
wendend, fuhr er fort:„Wünſchen Sie das Haus zu
durchſuchen, Herr Lieutenant? Sie ſind ja mit den
Näumen deſſelben zur Genüge bekannt und es wird Ihnen daher nicht ſchwer fallen, ſich zu orientiren.“
„Es iſt nicht nöthig“, entgegnete dieſer kurz.„Ich
bin überzeugt, daß ich doch nichts finden würde. Ich ſpare mir ein weiteres Zuſammentreffen mit dieſem Herrn, der hier ſo warme Freunde fand, für eine ſpä⸗ tere Zeit auf, und dann werde ich doch noch Nünaih rechnung mit ihm halten.“
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