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„Nun meinetwegen, wie es beliebt. Major, ich be⸗ finde mich in dienſtlichen Angelegenheiten hier.“
„Schön, Herr Lieutenant von Holm. Welchen Zweck haben dieſelben?“.
„Auf Requiſition der ruſſiſchen Regierung ſuche ich den Major Feodor Graf Zubow, welcher ſich bis geſtern hier aufhielt und der ſteckbrieflich verfolgt wird.“
Anna brach in ein verächtliches Gelächter aus, der Major ſtrich ſich mit wegwerfender Miene ſeinen wei⸗ ßen Schnurrbart.
Durch das Gelächter des jungen Mädchens wurde Holm am meiſten gereizt. Die Furien der Eiferſucht erwachten wieder bei ihm und wühlten in ſeiner Bruſt.
„Couſinchen“, ſagte er, nur mühſam an ſich haltend, „ich bitte, den gehörigen Ernſt zu beobachten. Es ſchmerzt mich zwar, indeſſen der Dienſt— meine Pflicht—“
„Keine Redensarten, mein Herr“, rief der Veteran. „Kommen Sie zur Sache! Was wünſchen Sie?“
„Es liegt mir die Pflicht ob, den Grafen zu ver⸗ haften.“
„Niemand verhindert Sie daran.“
„Aber“— und der Lieutenant ſpielte verlegen an ſeiner Degenquaſte—„ich ſehe ihn hier nicht. Darf


