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Worte ſprach unſer Bekannter, als der Major im Sturme innerer Aufregung ziemlich geräuſchvoll die Treppe hinunterſtieg. Beide durchſchritten ſchweigend die Nacht. Endlich lag der See vor ihnen, ſein klares Waſſer ſchimmerte ihnen beim Schein des Mondes entgegen.„Anna hält ſich ſchon bereit“, ſagte Olof, indem er auf einen Nachen deutete, in welchem eine weibliche Geſtalt ſichtbar wurde.
„Welch edles Herz!“ murmelte der Graf.„Sie
wähnt ſich von mir tödtlich beleidigt und hat doch den
Willen, mich zu retten! Bin ich auch ihrer werth?“
Inzwiſchen waren die beiden Herren am Ufer an⸗ gelangt. Anna hielt die Ruder in der Hand, Zubow wollte auf ſie zuſtürzen.
Olof hielt ihn zurück.„Ueberlaſſen Sie mir die Einlei⸗ tung“, ſagte er;„in dieſem Augenblick wird meine Schwe⸗ ſter mehr auf meine Stimme wie auf die Ihrige hören.“
„Komm heraus, kleine Nymphe“ ſagte er,„hier iſt Jemand, der Dich dringend zu ſprechen wünſcht.“
Keine Antwort erfolgte.
„Annau, fuhr der junge Fine fort,„glaubſt Du, ich würde eine ſolche Aufforderung an Dich richten, wenn ich nicht meine gewichtigen Gründe dazu hätte? Komm, ich bitte Dich darum, es geſchieht im Intereſſe der Ruhe Deines Herzens.“


