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Sie ſind, vorausſetzen. Und was wollen Sie jetzt thun, Herr Graf, wenn ich fragen darf?“
„Das iſt ganz einfach“, entgegnete dieſer, indem ſich ſeine Stirn finſter zuſammenzog und ſich eine feſte Ent⸗ ſchloſſenheit bei ihm kund gab.„Ich bin ein Mann der That und mein Entſchluß ſteht feſt, unverweilt die Treuloſe zu überraſchen und zu entlarven.“
„Ich bitte Sie, hierbei behutſam zu Werke zu ge⸗ hen. Sie wiſſen nicht, mit wem Sie es zu thun ha⸗ ben. Sie ſetzen ſich hierbei den größten Gefahren aus.“
„Sie kennen mich nur ſchlecht“, rief der Major mit einem wilden Lachen,„wenn Sie glauben, daß die Furcht vor irgend einer Gefahr mich davon abhalten könnte, meiner Ehre diejenige Genugthuung zu ver⸗ ſchaffen, welche ich derſelben ſchuldig zu ſein glaube. Und wenn ich dem Kaiſer ſelbſt entgegentreten müßte, ich würde es in dieſem Falle thun und um die Fol⸗ gen ganz unbekümmert ſein.“
Jakuſchkin ſenkte den Blick.„Kann Sie nichts zu⸗ rückhalten?“ fragte er mit bewegter Stimme.
„Nichts! Mein Entſchluß ſteht feſt.“
„Auch dann noch, wenn ich Ihnen ſage, daß die Perſon, welche Sie in dem Landhauſe treffen werden, dem Throne ſehr nahe ſteht?“
„Auch dann nicht! Wer mich beſchimpft, ernie⸗
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