Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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Schuldloſen der Mordſtahl des Abtes in das Herz. Röchelnd ſank er nieder.

Mit wildem Ungeſtüm tobte in dem Vor⸗ gemache die Schaar, die von Veit ange⸗ führt ward, welchen Eiferſucht, beleidigte und gekränkte Liebe mit wilder Raſerei erfüllten.

Heraus, Verworfener! ſchrie Veit mit wildem Grimme,heraus aus Deinem Hin⸗ terhalte! gieb uns die geraubte Beute zurück; und das Klirren der Waffen nebſt dem don⸗ nernden Toben der Uebrigen vermiſchte ſich fürchterlich mit Veits wildem Geſchrei. Die Thüre des Zimmers krachte von ihren kraft⸗ vollen Schlägen und drohte einzuſtürzen.

Bleich und erſchrocken verſammelten ſich indeß, von dieſem fürchterlichen Getöſe aufge⸗ ſchreckt, die Mönche um die Stürmenden her, und aus ihrer Mitte trat jetzt ein Mönch, der lange ſchon im Stillen geheimen Haß gegen Gregor in ſeinem Innern nährte, her⸗ vor, und rief den Knechten zu:Sucht Ihr unſern Abt Gregor?

Ja, ihn ſuchen wir, ihn und die Toch⸗

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