ſeines ſchlauen Planes, als plötzlich ein Ge⸗
rücht zu ſeinen Ohren drang, das ihn er⸗ ſchreckte, ihm nahe Gefahr verkündete, und ihn zwang, auf ſeine Sicherheit bedacht zu ſein.
Ein Knecht des Grafen von der Wetter⸗ burg, ein Bube, den der Abt durch Gold für ſich erkauft hatte, um Veits Stelle wieder durch ihn zu erſetzen, floh heimlich aus der Burg, als Graf Konrad ſich gegen Gregor rüſtete, und eilte mit dieſer Nachricht zu dem Abte.
„Die Rache naht,“ ſorach der Verräther, „Euch droht Gefahr; der Graf von der Wet⸗ terburg iſt ſchon im Anzuge gegen Euch; es iſt kein Augenblick zu verlieren, darum bitte ich Euch, ſeid auf Euere Rettung be⸗ dacht, und entzieht Euch durch ſchleunige Flucht der nahen drohenden Gefahr, ehe die feindliche Schaar Euch mit Sturm und Fehde hier überfallen kann.“
Der Abt erbebte und erbleichte bei dieſer Schreckensnachricht; doch ſchnell ermannte er


