Teil eines Werkes 
3. Bd. (1850)
Entstehung
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ſchreckte ſie ein heftiger Donner, der die ganze Burg zu zerſchmettern drohte, plötzlich aus dem Schlafe auf.

Erſchrocken fuhr die Kranke empor, und indem ſie furchtſam um ſich her blickte, ge⸗

wahrte ſie den Grafen, bei deſſen Anblick ſie mit einem Schrei und mit verhülltem Ange⸗

ſicht zurück auf das Lager ſank. Voll tiefer Rührung und Mitleid faßte der Graf ihre Hand, und ſanft und gütig ſprach er ihr Troſt zu.

Schütte Deinen Schmerz vertrauensvoll

in meinen Buſen, fuhr er gegen ſie liebevoll

fort,vertraue Dich dem Greiſe, der Dich wie ein Vater liebt, und wenn auch ein Fehl⸗

tritt, den Du bereuen mußt, Dich Arme ſo.

weit brachte, ſo höre ich dennoch deshalb nicht auf, Dich väterlich zu lieben, und mit Freu⸗ den werde ich bereit ſein, Dir Troſt und Hülfe zu ſchenken.

Wohlthätig floſſen dieſe ſanften Zuredun⸗ gen des edeln Grafen in Bertha's zerriſſenes

Herz. Mit Innigkeit drückte ſie ſeine Hand

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