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Conradin ſchauderte zurück, als ihm ein tiefer Abgrund angähnte, aus welchem ein ſeuchter Modergeruch zu ihm herauf ſtieg und zu deſſen Tiefe eine ſteile Treppe führte; doch
vergebens blickte er, als er die Tiefe erreicht
hatte, nach dem Gefangenen umher, der in des Thurmes unterſter Tiefe, zu welcher eine Fallthüre an dem Boden führte, ſchmachtete. Als jetzt Bodo ſich bückte, die Fallthüre auf⸗ zuheben, da ſchlang Conradins treuer Knecht dem Böſewichte ſchnell einen Strick um den Hals und ſchleuderte ihn eutſeelt zurück am Boden, wo er nie wieder erwachte.
Mit ängſtlicher Haſtigkeit riß Conradin die Fallthüre auf, unter welcher ſich ihm ein viele Klaftern tiefer Abgrund öffnete. Er leuchtete mit einer Fackel hinab, und mit er⸗ ſterbendem Schein brach ſich das Licht an den Wänden dieſes modervollen Grabes, ohne den Boden deſſelben zu erreichen. Schaudernd blickte der Jüngling hinab und ſein Fuß wankte vor der fürchterlichen Tiefe zurück, doch ſein Herz flüſterte ihm zu:„es gilt die


