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halfen dem guten Conradin über Bodo's Bedenklichkeiten ſiegen, er willigte ein und
nichts ſtand jetzt weiter des Jünglings An⸗
ſchlage entgegen.
Mit Ungeduld ſah Conradin der kom⸗ menden Nacht entgegen, ſie erſchien endlich, und von einem treuen Knechte begleitet, der ſeinen Haß gegen den grauen Sünder mit
Conradin theilte, ſchlich dieſer nach dem Thurme,
in deſſen Tiefe der arme Urach ſchmachtete, wo Bodo ihn ſchon erwartete, und aus Geiz neue Weigerungen machte, indem er ſeinen Eid zum Vorwand brauchte, der ihn verhin⸗ dere, irgend Jemand den Zutritt zu dem Gefangenen zu erlauben. Die goldene Be⸗
redſamkeit, womit Conradin des Buben Hab⸗
ſucht befriedigte, war jedoch kräftig genug, auch dieſe Bedenklichkeit zu beſiegen und dem Jünglinge die feſt verwahrte Thüre des Thur⸗ mes zu öffnen, die Bodo ſogleich wieder hinter ihm verſchloß, und ohne weiter etwas Arges zu ahnen, ging er ſelbſt voran, um Conradin zu dem Gefangenen zu führen. 3*


