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dieſem Auftrage zufolge ſich nach verſchiedenen
Gegenden zerſtreute, kehrte jetzt Graf Konrad
mit den wenigen übrigen Dienern zu ſeiner Burg in dem feſten Vertrauen zurück, daß dieſer Plan gelingen würde. Fern iſt jedoch dieſes ſchöne gehoffte Ziel ſeiner Wünſche; denn gefeſſelt ſchmachtete der unglückliche Ulrach in dem Kerker, in welchen ihn die Rachſucht einer tiefbeleidigten Mutter hingebannt hatte, um ihn auf das Schrecklichſte für die Ermor⸗ dung ihres Lieblings, des wilden Balduins, büßen zu laſſen und ihrer Rache glühenden Durſt an ihm zu ſtillen.
Der ſanfte Conradin konnte zwar den Schmerz der Mutter über den Verluſt des geliebten Sohnes keineswegs tadeln, und auch ſein edles Herz fühlte tief die Wunde, die Urachs Schwert ihm ſelbſt in dem Tode ſeines Bruders geſchlagen hatte, allein die blinde Wuth, womit ſie gleich einer Raſenden nach blutiger Rache ſchnaubte und jedes ſanftere Gefühl für Recht und Billigkeit verläugnete, ſchien ihm verdammungswürdig. Conradin


