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zu ſein, und die Sehmeicheliwortend der Werfi.
rerin zu bezweifeln.
Seine ganze Seele war nur immer mit der holden Verführerin erfüllt, in halbwachen⸗ den Träumen ſeiner glühenden Phantaſie hielt
er ihr geliebtes Bild umfaßt und mit doppelt
ſchwerem Gewicht fühlte er jetzt das Peini⸗ gende der Einſamkeit ſeines Kerkers, die ihn von der Geliebten entfernt hielt, ohne welche ihm jede langſam dahinſchleichende Stunde
eine Ewigkeit zu ſein dünkte. Mit liebevoller
Sehnſucht ſeufzte er den Augenblick herbei, der ihm Mathilden wieder zuführen ſollte, ohne auch nur in der weiteſten Entfernung die Schreckniſſe und die Gefahr zu ahnen,
welche dieſer Augenblick für den Unglücklichen
mit ſich bringen konnte.
Leider nur zubald erſchien die Schreckens⸗
ſtunde voll Verderben, die der verblendete Jüngling im ſüßen Wahne für die ſchönſte
ſeines Lebens hielt. Der dumpfe Ton der Glocke verkündete aus der Ferne die Stunde
der Mitternacht, und voll hohem, begeiſtern⸗
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