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zu fühlen; das Klirren der Riegel und Schlöſſer an der Thüre meines Kerkers ſchreckte mich aus meinem andachtvollen Gebete auf, und freundlicher, als ich noch je den Wütherich geſehen hatte, trat der Mönch zu mir herein, und in ſeinen verzerrten Zügen glaubte ich hoffnungsvoll einen Schimmer von Gefühl und Mitleid zu bemerken, als er ſich beob⸗ achtend vor mich hinſtellte und mir meine Nah⸗ rung reichte.“— Vertrauensvoll auf dieſen täuſchenden Schein wagte ich es, meine Fragen nach Weib und Kind an ihn zu wiederholen, und meine Thränen gaben meinen Worten neue Kraft. Gednldig hörte er meine Klagen an, darauf ſprach er in dem Tone des Mitleids zu mir: „Beweine nicht länger das Schickſal derer, die glücklicher ſind als Du. Horch auf:; ver⸗ nimmſt Du den dumpfen Ton der Kloſter⸗ glocken? es iſt das Grabgeläute, das Dein Weib und Deine Tochter auf dem letzten Gange zur Gruft begleitet. Sie ſind dahin, und eben jetzt beginnt der Leichenzug, der die.


