Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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würde mein Leben auf's neue, glücklicher in dem Kreiſe Deiner Kinder, aufdämmern ſehen,

wußtſein Dich glücklich zu wiſſen, entſchlum⸗ mern. Sieh mich an, liebe Tochter, ſage mir: hat Dein Herz noch nicht gewählt? ſchlägt es noch für keinen Mann dieſer Gegend voll Liebe? 1 Adpelheid ſchwieg überraſcht und verlegen ſtill, und ſuchte ihre glühende Wange an dem Buſen des Vaters zu verbergen. In ihren geſenkten Blicken, in ihrem Erröthen las der beobachtende Blick des Vaters das Geſtändniß deſſen, was Adelheid's Mund nicht zu beken⸗ nen wagte, und mit freundlichem Händedruck fuhr er fort:Ich dringe nicht weiter in Dich: Dir allein bleibt die Wahl Deines künftigen Gatten überlaſſen. Die Reinheit Deines Her⸗ zens und ſein Edelmuth bürgen mir für die Vortrefflichkeit Deiner Wahl. Wähle daher ganz nach Deinem Herzen, ich werde Deine Wahl gern billigen, nur wähle nicht meines

unnd freudiger dann am Ziele, in dem Be⸗

Hauſes Feind. Wenn aber, gutes Kind,